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Das Heinrich Fuhrmannhaus
Bereits im Jahr 1987 haben einige Eltern der in der Camphill – Dorfgemeinschaft Hermannsberg betreuten Menschen beschlossen, für ihre älter werdenden Angehörigen weitgehend aus eigenen Mitteln ein Haus zu bauen, in denen diese ihren altersbedingten Einschränkungen entsprechend weiter leben können. Dabei sollte keinesfalls ein Pflegeheim entstehen, aber ein Haus, in dem die Betreuungs- und Wohnformen neu ergriffen werden und in dem diese älteren Menschen, wenn sie nicht mehr voll WfBM – fähig sein sollten, auch in einer sinnvollen Tagesstruktur ein neues Betätigungsfeld finden können.

Die Planungen wurden im Jahr 2002 fertig gestellt und mit dem Bau konnte im Jahr 2003 begonnen werden.
Schon vor
Baubeginn entstand bei den Dörflern und deren Eltern der Wunsch, zusätzlich zu
dem „ Seniorenhaus „ noch separat einen für alle Dorfbewohner zugänglichen
größeren Begegnungsraum in Form eines in einem Pavillon untergebrachten
Dorfcafes zu schaffen

Die Eltern und Mitglieder des HUW hofften, dass sie gemeinsam noch die veranschlagten Baukosten im Laufe der folgenden Jahre durch Spenden aufbringen würden. Auch das Dorfcafe ist inzwischen fertig gestellt.
Das Heinrich
Fuhrmannhaus konnte dank einer guten Vorplanung und genau gestalteter
Ausschreibungen dann wirklich als für diese Menschengruppe großzügig gestalteter
Bau in etwa einem Jahr fertig gestellt werden.
Im März 2004 wurde die Schlüsselübergabe an die Seelenpflege - bedürftigen Menschen vollzogen, die endgültige Fertigstellung konnte dann mit der Einweihungsfeier – in Anwesenheit einiger Vertreter der Öffentlichkeit und des Paritätischen aus Stuttgart – im Mai 2004 gefeiert werden.

Inzwischen fühlen sich 10 zumeist ältere Seelenpflege - bedürftige Menschen in ihrem neuen zu Hause ausgesprochen wohl, so dass man feststellen kann, die Bemühungen der Eltern, das Wohlwollen vieler Spender und die Hilfe der Aktion Mensch sowie der anderen Stiftungen haben 10 Seelenpflege – bedürftige Menschen eine gute Altersperspektive eröffnet. Der Bedarf an entsprechenden Plätzen wird von Jahr zu Jahr steigen, so dass der Vorstand des HUW auf viele Nachahmer hofft.
E. D. Berthold

Die Altersstruktur der Dorfgemeinschaft

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